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Das Ende des Patriachats

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Beschreibung

Das Ende des Patriarchats - Radikaler Feminismus für Männer

Robert Jensen

übersetzt von Doris Hermanns

Deutsche Erstausgabe 2021

© Spinifex Press: North Geelong und Mission Beach, Australien

Softcover, 192 Seiten


Druck und Distribution im Auftrag des Verlags:

Spinifex Press, c/KOFRA, Baaderstr. 30, 80469 München


Die Originalausgabe: The End of Patriarchy: Radical Feminism for Men

© Spinifex Press

erschien 2017 ebenfalls bei

Spinifex Press: North Geelong und Mission Beach, Australien


Die Pathologie des Patriarchats, der Gedanke, dass eine Gruppe von Menschen eine andere kontrollieren sollte - ja, sie sogar besitzen sollte, sogar das Leben selbst - ist der Kern der heutigen Krisen. Das Ende des Patriarchats stellt eine Schlüsselfrage: Was brauchen wir, um stabile, anständige menschliche Gemeinschaften zu schaffen und aufrechtzuerhalten, die in einer dauerhaften Beziehung mit der größeren lebenden Welt bleiben können? Robert Jensens Antwort ist Feminismus und eine Kritik des Patriarchats. Er fordert eine radikale feministische Herausforderung der institutionalisierten männlichen Vorherrschaft, eine kompromisslose Ablehnung der Behauptung der Männer, sie hätten das Recht, die Sexualität und die Fortpflanzung der Frauen zu kontrollieren, und die Forderung nach einem Ende von Gewalt und Zwang, die allen Systemen von Herrschaft und Unterordnung zugrunde liegen. Das Ende des Patriarchats ist ein schlagkräftiges Argument dafür, dass eine sozial gerechte Gesellschaft nicht weniger als eine radikale feministische Überholung der herrschenden patriarchalischen Strukturen erfordert.

Robert Jensen ist emeritierter Professor an der Fakultät für Journalismus und Medien an der Universität von Texas in Austin und Gründungsmitglied des Third Coast Activist Resource Center. Er arbeitet mit dem Ecosphere Studies Program am The Land Institute sowie mit New Perennials Publishing und dem New Perennials Project am Middlebury College zusammen. Jensen kam 1992 an die UT-Fakultät, nachdem er an der School of Journalism and Mass Communication der University of Minnesota in Medienethik und -recht promoviert hatte. Vor seiner akademischen Laufbahn war er ein Jahrzehnt lang als Journalist tätig. An der UT unterrichtete Jensen bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2018 Grund- und Aufbaustudiengänge in Medienrecht, -ethik und -politik. In seinen Schriften und Lehrveranstaltungen stützt sich Jensen auf eine Vielzahl von kritischen Ansätzen zu Medien und Macht. Ein großer Teil seiner Arbeit befasst sich mit Pornografie und der radikalfeministischen Kritik an Sexualität und männlicher Gewalt, und er hat sich auch mit Fragen der Rasse auseinandergesetzt, indem er das weiße Privileg und den institutionalisierten Rassismus kritisierte. In jüngster Zeit hat sich Jensen mit der ökologischen Krise beschäftigt. Jensen schreibt für populäre Medien, sowohl für alternative als auch für Mainstream-Medien. Seine Meinungen und Analysen zu Themen wie Außenpolitik, Politik, Wirtschaft und Ökologie sind in Zeitungen, Magazinen und auf Websites auf der ganzen Welt erschienen. Lesen Sie mehr auf seiner Website.



Die Schlüsselfrage dieses Buches ist: Was brauchen wir, um stabile und gerechte menschliche Gemeinschaften zu schaffen, die ein gutes Leben im Austausch mit und Respekt vor der Erde ermöglichen? Robert Jensens Antwort ist Feminismus und Patriarchatskritik. Er ruft uns auf, mit radikalfeministischen Argumenten gegen institutionalisierte männliche Dominanz zu protestieren. Dazu gehört eine rigorose Ablehnung der Idee, dass Männer das Recht hätten, Sexualität und Reproduktion von Frauen zu kontrollieren, sowie die Aufforderung, Gewalt, auf der das patriarchale System basiert, grundsätzlich abzulehnen. Das Ende des Patriarchats zeigt auf, wie eine radikalfeministische Theorie und Praxis uns helfen kann, das Ziel einer gerechten und lebenswerten Gesellschaft zu erreichen.